Kartoffelgeschichte - MABI-Frites AG

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Kartoffelgeschichte


Die Geschichte einer Weltmacht... oder wie es von der Kartoffel zur Fritte kam.
Die Fritte

Während die Geschichte der Kartoffel historisch noch gut nachvollziehbar ist, mutet die Geschichte unserer beliebten Fritte wie ein Irrgarten durch die jüngere Historie an. Um genau zu werden: Nichts genaues weiss man nicht.
Nun also die Frage: "Wer hat's erfunden?"

Und diesmal waren es nicht die Schweizer! Aber es gibt so einige (Nachbar-)Länder die es von sich behaupten. Als da wären:

                       
Franzosen?        Engländer?         Belgier?

Aber der Reihe nach. Hier also der Versuch, die mehr oder weniger nachweisbare Geschichte der Fritte darzustellen.

In Frankreich gilt die "Pommes de Pont Neuf" als Mutter aller Fritten. An dieser ältesten Pariser Saine-Brücke kauften die Passanten seit 1837 Kartoffelstücke. Hier soll also die erste "Frittenbude" der Welt gestanden haben, an der auch König Louis Philippe gerne zugriff. Tatsache ist aber, dass diese Kartoffelstücke nicht frittiert wurden. Sie wurden vielmehr über einem Holzkohlegrill gebacken. Noch heute benennen viele französische Restaurants ihre Fritten deshalb mit dem schönen Namen "pommes pont-neuf". Die Franzosen scheiden also aus.

Wie erwähnt, behaupten auch die Engländer, sie wären nicht nur das Mutterland des Fussballs, sondern auch das Mutterland der Fritten. Oder wie sie es nennen, der Chips. Aber auch wenn es in Engand an jeder Ecke so etwas wie eine Frittenbude gibt, so erfährt man bei
Pommeswelt, dass Fritten erst seit 1870 auf der Insel gegessen werden. Die Engländer sind somit auch raus.

Die Belgier feiern sich seit jeher als das Land der Fritten und selbstverständlich auch als Erfinder der Fritten. So gibt es Joseph Gérards Geschichte der Lütticher Fischer aus dem Jahre 1781. Diese bestritten ihren Lebensunterhalt von frittierten Sprotten, die sie in der Maas fingen. Im Winter allerdings frohr die Maas zu und die Fischer konnten keine Fische mehr fangen. Also schnitten sie Kartoffeln in die längliche Fischform und schmissen diese in das heiße Fett. Die Fritte war geboren. Die Belgier bleiben drin!
Als dann auch noch in "Asterix bei den Belgiern" Stellaroix, der Chef der Belgier, beim Anblick eines Kessels mit heissen Öl auf die Idee kommt, darin Kartoffeln zu frittieren, ist alles historisch dokumentiert. Die Belgier müssen die Fritte erfunden haben. Denn Asterix lügt niemals nie!

Kommen wir zu guter letzt noch zu unseren amerikanischen Freunden, mit ihrem bekannt sehr guten Geografiekenntnissen. Ihnen verdanken wir nämlich die wundersame Wortschöpfung, dass die Fritten aus Frankreich stammen müssen. Nennen sie doch ihre Fritten "French fries". Wie kam das zustande?
Nun es begab sich zu den Zeiten des ersten Weltkrieges, als amerikanische und kanadische Soldaten in der Gegend des belgischen Flusses IJzer kämpften. Dort machten sie dann zum ersten Mal Bekanntschaft mit den frittierten Kartoffelstengeln. Da in dieser Gegend Belgiens jedoch überwiegend französisch gesprochen wird und der Amerikaner an sich nicht viel von der europäischen Kleinstaaterei hält, wurden die Fritten kurzerhand "French fries" getauft.

Da die amerikanischen Abgeordneten heutzutage aber nicht so gut auf die Irakpolitik der Franzosen zu sprechen sind, wurden die Fritten kurzerhand umbenannt und heissen nunmehr "Freedom Fries"

 
03.09.2017
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